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Dieter Borchmeyer liest aus seinem neuen Buch »Was ist deutsch? Die Suche einer Nation nach sich selbst« und spricht mit Norbert Lammert, dem Präsidenten des Deutschen Bundestags.

Wann: 10. April 2017, 20.00 Uhr

Wo: Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin
Anmeldung unter http://www.literaturhaus-berlin.de/veranstaltung/849-dieter-borchmeyer-was-ist-deutsch-die-suche-einer-nation-nach-sich-selbst.html

Die Frage «Was ist deutsch?» ist ihrerseits typisch deutsch – keine andere Nation hat so sehr um die eigene Identität gerungen und tut es bis heute. Von Goethe über Wagner bis zu Thomas Mann schildert der Autor, wie der Begriff des Deutschen sich wandelte und immer wieder neue Identitäten hervorbrachte. Er erzählt von einem Land zwischen Weltbürgertum und nationaler Überheblichkeit, vom deutschen Judentum, das unsere Auffassung des Deutschen wesentlich mitgeprägt hat, von der Karriere der Nationalhymne und der deutschesten aller Sehnsüchte: der nach dem Süden. Und er zeigt, wie gerade die deutsche Provinz – etwa Weimar und Bayreuth – Weltkultur schaffen konnte und was es für Deutschland bedeutet, sich entweder als Staats- oder als Kulturnation zu verstehen.

DIETER BORCHMEYER, geboren 1941 in Essen, war bis 2006 Professor für Neuere deutsche Literatur und Theaterwissenschaft an der Universität Heidelberg. Von 2004 bis 2013 war er Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und Stiftungsratsvorsitzender der Ernst von Siemens Musikstiftung. Dieter Borchmeyer ist Autor zahlreicher Bücher und ein ausgewiesener Experte für die Weimarer Klassik, Richard Wagner, Friedrich Nietzsche und Thomas Mann. Im Jahr 2000 erhielt er den Bayerischen Literaturpreis (Karl-Vossler-Preis).

Pressekontakt:
Sabine Schaub, Schwindkommunikation, Knesebeckstr. 96, D-10623 Berlin, Tel: +49 – 030 31 99 83 20 s.schaub@nullschwindkommunikation.de