James Noël gehört mit seinen Werken zu den wichtigsten Gegenwartslyrikern Haitis. Anfang des Jahres ist mit Was für ein Wunder im litradukt Verlag nun sein erster Roman erschienen.  Im Literaturhaus Berlin spricht der Autor mit Cornelius Wüllenkemper über seinen Erstlingsroman.

Wann: Dienstag, 25. August 2020

Wo: Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

Das Buch 
Port-au-Prince, 12. Januar 2010, Tag des verheerenden Erdbebens in Haiti. Ein Überlebender, der sich Bernard nennt, begegnet Amore, einer Neapolitanerin, die für eine NGO arbeitet. Liebe auf dem ersten Blick. Um dem Chaos zu entkommen, schlägt Amore ihm eine Reise nach Rom vor.
Ein poetischer Roman voll bissigem Humor über Liebe, Sex, Verwirrung, Irrsinn und die absurden Seiten der internationalen Hilfe in einer rhythmisch, magisch kreativen Sprache, der seinen Titel zu recht trägt.

Der Autor
James Noël, geboren 1978 in Hinche, Haiti, wurde durch das kreolische Gedicht Bon nouvèl, ins Französische übertragen von Georges Castera und vertont von Wooly Saint-Louis Jean, praktisch über Nacht berühmt. Dank Gedichtbänden wie Poèmes à double tranchant (2005), Le sang visible du vitrier (2009) oder Le Pyromane adolescent (2013) gehört er heute zu den wichtigsten Gegenwartslyrikern Haitis. Im Januar 2018 schrieb er einen vielbeachteten offenen Brief an Donald Trump, nachdem dieser u. a. Haiti als „shithole country“ bezeichnet hatte. Im selben Jahr erschien bei Litradukt unter dem Title Die größte der Raubkatzen eine Auswahl seiner Gedichte in einer zweisprachigen Ausgabe. Was für ein Wunder (Belle merveille) ist sein erster Roman.

 

Pressekontakt:
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