MARTIN BALTSCHEIT: DER KLEINE PRINZ FEIERT WEIHNACHTEN
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„Das Buch konnte aber nur deshalb gelingen, weil es eben keine richtige Fortsetzung ist und vor allem keine Imitation. (…) Stattdessen erzählt Baltscheit eine neue und aktuelle Geschichte, eine, die bei uns spielt und die auch mit dem Werk des prämierten Autors und Zeichners zu tun hat. Das ist vielleicht auch der tollste Einfall: dass Baltscheit dem Kleinen Prinzen die freche Krähe zur Seite stellt (bekannt aus seinem Buch ‚Krähe und Bär‘). Denn die erdet die Geschichte und befreit sie von der Gefahr eines kitschigen Aufgusses.“ (Rheinische Post, 25. November 2018)

„…verpackt in die ungewohnt neue Geschichte gibt es nicht nur Reminiszenzen an ‚damals‘, sondern auch tiefsinnige neue Weisheiten und Wahrheiten. So, wie die Welt sie 75 Jahre später eben braucht. Und Schritt für Schritt beginnt man diese Version zu verstehen und zu schätzen, mit ihrem modernen Text, mit ihren leicht an die ‚alte‘ Illustrationsstilistik angelehnten Bildern, mit den auf uns und unsere Zeit zielenden Aussagen.“ (Alliteratus, November 2018)

 

SYBIL GRÄFIN SCHÖNFELDT: KOCHBUCH FÜR DIE KLEINE ALTE FRAU
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„…wenn man ihr kleines Buch liest, ist das sehr fein, auf eine sehr natürliche Weise elegant geschrieben, Grande Dame ist viel zu wuchtig für jemanden, der weiß, warum eine kleine angebratene Zwiebel beim Kochen alles rausreißen kann. In den kleinen Geschichten, die zu jedem Rezept gehören, spürt man die lebenslange Lust der Autorin am Kochen.“ (WDR5, 23. November 2018)

 

HANNE ØRSTAVIK: SO WAHR WIE ICH WIRKLICH BIN
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„Nüchtern, fast kalt beschrieben, präzise, unerbittlich, ohne Ausweg. (…) Keine Einschlaflektüre. Kein Kuschelbuch. Aber sehr gute Literatur.“ (SWR2 Lesenswert, 30. September 2018)

„Hanne Ørstavik legt mit ‚So wahr wie ich wirklich bin‘ eine vieldeutige und hintergründige Reflexion über Leben und Liebe vor, die in reduzierter wie fokussierter Spracheleganz beeindruckt. Die Autorin lässt Leserin und Leser beklemmend in das innere Ringen der jungen Studentin Johanne blicken, die zwischen Freiheit und überfordernden Zwängen im symbolisch wie real verschlossenen Lebensraum gefangen ist.“ (Literatur outdoors, 9. November 2018)

 

KETTLY MARS: DIE ZWIELICHTIGE STUNDE
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„Kettly Mars‘ Roman „Die zwielichtige Stunde“ bewegt sich zweifellos auf der Ebene von Weltliteratur. Die Technik der Erinnerungen und Bewusstseinsströme und der zeitliche Handlungsrahmen von der Morgen- bis zur Abenddämmerung lassen an James Joyces „Ulysses“ denken.“ (SR2 KulturRadio, 21. November 2018)

 

ANDREAS LEHMANN: ÜBER TAGE
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„Lehmanns Debütroman hat weder dezent parfümierte Melancholie zu bieten noch satte Glanzlichter eines weltläufigen Weltschmerzes. Dafür aber erzählerische Genauigkeit im Porträt eines Mannes, der Ruhe und Selbstvergessenheit sucht – und stattdessen überall auf Lärm stößt. (….)
Andreas Lehmanns Geschichte geht jede vordergründige Knalligkeit ab. Sie kommt leise daher und ist in Gefahr, überhört zu werden. Doch sie nagt am Leser, hat er sich einmal auf sie eingelassen und auf dieses in sich kreisende und dabei heiß laufende Ich des Helden. Mit ihm ist die literarische Erkundung der Arbeitswelt in der Gegenwart angekommen.“ (Süddeutsche Zeitung, 11. Dezember 2018)

„Andreas Lehmann ist ein feines, sauber komponiertes Stück Literatur gelungen. Ohne jemals pathetisch zu werden, lenkt sein schmaler Roman das Augenmerk auf die leisen Dinge, die den Kern unseres Daseins ausmachen und uns viel wichtiger sein sollten als der lärmende Alltag, von dem wir uns allzu oft begraben lassen.“ (Frankfurter Neue Presse, 28. Dezember 2018)

 

RAPHAEL CONFIANT: UNBESCHOLTENE BÜRGER
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„Dieser etwas abseits des Genres geschriebene Kriminalroman hält für den Leser neben derbem Humor und schrägen Situationen ein buntes Panoptikum karibischen Lebens bereit. Absolute Leseempfehlung!“ (inkultura-online, 24. Februar 2018)

„Raphaël Confiant erfindet das Rad zwar nicht neu; natürlich, wie sollte er auch? Aber seine Variation der bekannten Erzählmuster der Detektivgeschichte ist eine schöne, witzige, zwischendurch sogar: sehr lustige Hommage ans Subgenre – und nebenbei auch eine gewitzte „Studie“ zum ewigen, allgegenwärtige Machismo. “ (Noller liest, 2. Mai 2018)

 

ILINCA FLORIAN: ALS WIR DAS LÜGEN LERNTEN
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„Diese Autorin denkt sehr filmisch und setzt ihre Mittel hochbewusst ein. Die zugespitzte Sprache birgt in sich eine Mehrdeutigkeit, eine diffuse Stimmung mit vielen changierenden Grautönen, und das bleibt bis zum Schluss so, als die rumänische Familie in Stuttgart ankommt.“ (Süddeutsche Zeitung, 12. März 2018)

„In einer klaren, ungekünstelten Sprache, die gleichzeitig reich an starken, einprägsamen Bildern ist, erzählt Ilinca Florian von den letzten Tagen Ceausescus und dem verfrühten Ende einer Kindheit. Man muss die Heldin dieses Romans einfach lieben, mit ihr mitfiebern, sich mit ihr freuen und mit ihr leiden. ‚Als wir das Lügen lernten‘ ist ein Buch zum Lachen und zum Weinen, manchmal möchte man beides gleichzeitig.“ (FALTER, 14. März 2018)

 

VRATISLAV MANAK: DER MANN IN DER UHR
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„Maňák gelingt ein so verzwicktes wie vor Fantasie übersprudelndes Buch, dass man – als Erwachsener, sicher aber auch schon als Jugendlicher – seine rechte Freude hat. Dabei ist der Stil, in dem er schreibt, höchst ungewöhnlich: Er erzählt ausschweifend und wortreich, dabei mit vielen anspruchsvollen Wörtern und in einem ganz unzeitgemäßen Stil.“(Alliteratus, März 2018)

„In den bemerkenswerten, detailreichen Aquarellen von Igor Kuprin, die der deutschen Übersetzung von Lena Dorn anstelle der Originalillustrationen von Juraj Horvath zur Seite gestellt werden, können die kleinen und grossen Lesenden in die märchenhafte Welt der Jahrhundertwende eintauchen. Zugleich gibt es in der fesselnden Lektüre von Vratislav Maňák viele Bezüge zum alltäglichen Familienleben oder heutigen Geschäftsbeziehungen zu entdeckten.“ (Leporello, Mai 2018)