HANNE ØRSTAVIK: DIE ZEIT, DIE ES DAUERT
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„Besonders hart und schwer erträglich werden diese Geschichten nämlich, weil Hanne Ørstavik sie nicht nur dicht und suggestiv erzählt, sondern die Brutalität darin auch als ganz alltäglich zeigt. Und sie gibt ihren in sich verkapselten Figuren ausserdem eine Art Recht. Und zwar allen (…). Denn jedes Verhalten hat Gründe; und verstehen heisst noch lange nicht gutheissen.“ (NZZ am Sonntag, 29. September 2019)

„Hanne Ørstavik erzählt eine Familiengeschichte, deren Protagonisten in einer Welt leben, die für alle Beteiligten wenig Freude, Wärme und Geborgenheit bietet. (…) Der familiäre Mikrokosmos, in dem alle vier Personen leiden, gebiert Einsamkeit und eine emotionale Distanz, die erschauern lässt. Mit präziser Diktion seziert die Autorin eine Kindheit, deren Auswirkungen für die längst erwachsene Sign auf einmal wieder präsent sind und bei den Leserinnen und Lesern stumme Wut hinterlässt. „Die Zeit, die es dauert“ ist ein Roman, der tief unter die Haut geht.“ (inkultura-online, 15. September 2019)

 
ROSKVA KORITZINSKY: ICH HABE DIE WELT NOCH NICHT GESEHEN
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„Es sind Texte, die eine überraschende Wendung nehmen, aber plausibel enden, die nicht laut, aber deutlich formuliert sind, die das Einfache lieben, aber nicht die Plattitüde. Die eben „schön“, aber nicht eitel sind: ein kalter Wind, der uns nicht schmeichelt und wärmt, sondern aufweckt.“ (Berliner Zeitung, 12. Oktober 2019)

„In ihrem Erzählband „Ich habe die Welt noch nicht gesehen“ schreibt Koritzinsky über zwischenmenschliche Nähe und Distanz. Die Frauen und Männer in ihren sechs Geschichten sind allesamt Suchende. (…) Jede einzelne der Geschichten ist klug durchdacht. Koritzinsky, die in ihrem Heimatland als literarische Senkrechtstarterin gefeiert wird, ist eine scharfe Beobachterin und spürt mit viel sprachlicher Poesie der Zerbrechlichkeit menschlichen Daseins nach. “ (n-tv.de, 20. Oktober 2019)

 
GARY VICTOR: IM NAMEN DES KATERS
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Und wie schon in den ersten drei Büchern ist man nur allzu gerne bereit, sich einzulassen auf einen Strudel von Wendungen, unverhofften Begebenheiten und Elementen der Zauberei. Kurz gefasst geht es im neuesten Band um die Aufklärung einer Mordserie und die Suche nach einem Kater – und letztlich um so viel mehr.“ (SonntagsZeitung Oldenburg, 7. Februar 2019)

„Wie der Autor hier vom Kleinen ins Große plottet, das ist spektakulär. Ebenso wie die Wahl seiner Mittel: Gary Victor ist ein Kriminalschriftsteller, der nicht vergessen hat, woher das Genre stammt – aus den Gefilden von Trash und Schund. Wie er das mit seinem speziellen Blick auf Politik und Gesellschaft verbindet und zu ausgesprochen packenden, prototypischen Milieuschilderungen verdichtet, das hat extra große Klasse.“ (WDR5, 15. Februar 2019)

 
JIŘÍ HÁJÍČEK: DER REGENSTAB
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„Hájíček knüpft im Verlaufe der Handlung zwischen seinen Protagonisten ein immer dichteres Beziehungsgeflecht und verzaubert mit einer filigranen Figurenzeichnung und präzisen Beobachtungen selbst kleinster Augenblicke. (…)
Ein großer und berührend warmherziger Roman. Unter all den tschechischen Neuerscheinungen eine wahre Entdeckung.“ (Bayern2, 17. März 2019)