Zärtlichkeit in harten Zeiten // DIE EPILOG Nr. 9, Zeitschrift für Gegenwartskultur, erscheint am 29. April

Berlin, 20. April 2020 – Zärtlichkeit  ist das Thema der neuen EPILOG – und das inmitten grassierender Distanz. In einer Zeit, in der Nähe Gefahr bedeutet, geht Die Epilog e.V. (ein Berliner Denk-Kollektiv mit mittlerweile mehr als 20 Beteiligten) in Text und Bild auf Kuschelkurs.

Während sich nach wie vor die Fronten politischer und gesellschaftlicher Realität verhärten, appellieren Politiker*innen allerorts an die Solidarität der Menschen. DIE EPILOG setzt auf Zärtlichkeit – nicht als Rückzug, sondern als politische Strategie. Eine offensive Zärtlichkeit, die ihre Gegensätze mitdenkt und unser Denken verändern kann.

DIE EPILOG – ZEITSCHRIFT ZUR GEGENWARTSKULTUR
Ausgabe 9
Das Leben ist hart – Thema: Zärtlichkeit
116 Seiten, 10 Euro
Ab 29. April 2020 im neuen Online-Shop und voraussichtlich Ende Mai 2020 überall im Bahnhofs- und gut sortierten Zeitschriftenhandel

Im neuen Heft schaut DIE EPILOG auf die soften Nischen unserer Gegenwart: auf die Zärtlichkeit von Staaten, Beton und Robotern, auf zärtlichen Widerstand und ob das geht, sanfte Gewalt, und auf die Angst vor Nähe und erdrückende Zärtlichkeit – ein Heft über Self-Care, Soft Power und zärtlichen Kolonialismus, gefühlvoll kuratiert von einer frisch geformten Redaktion und unter anderem mit folgenden Beiträgen:

Karen Köhler beleuchtet, wie Zärtlichkeit und Widerstand zusammenpassen, Anke Stelling schreibt über das Schreiben als Akt des Sich-Kümmerns, und Wiebke Reinert analysiert Robben in brutalistischen Zoobecken; Fabian Ebeling fährt mit einer Fußballfangruppe im proppenvollen ICE-Wagen zum Auswärtsspiel mit, und Steffen Greiner fragt sich, ob Staaten zärtlich sein können. Mit ihrer Fotostrecke führt Elena Aya Bundukaris in eine Zwischenwelt aus Ekel und kosmischer Erotik, die zum Anfassen einlädt.

Zum Release am 29. April startet DIE EPILOG einen Telegram-Channel, über den für vier Wochen Gespräche zwischen Autor*innen, Leser*innen-Aufrufe, Lesungen, eine wöchentliche Kolumne und weitere Formate direkt als (Sprach-)Nachrichten aufs Smartphone gesendet werden. Eintreten kann man in „Die zärtliche Gruppe“ einfach über den Link: t.me/DieEpilog

Über Die Epilog:
Die Epilog ist eine Zeitschrift zur Gegenwartskultur. Sie beobachtet, bewertet und kommentiert die zeitgenössische Alltagskultur und gesellschaftliche Diskurse, die nicht zwingend Eingang in die breite Öffentlichkeit finden. Theoretisch, multiperspektivisch, mit Haltung und niemals allzu naheliegend, erfasst DIE EPILOG das Jetzt, das sie umgibt, in Texten zwischen Wissenschaft und Lyrik, Reportagen und Theorieschnipseln, aber auch in Lesungen, Gesprächsrunden, Workshops und Formaten an den Schnittstellen zwischen Musik, Literatur, Kunst und Kulturtheorie. DIE EPILOG öffnet Denkräume, in denen Theorien aus geistes- und sozialwissenschaftlichen Themenfeldern auf ihre Alltagswirksamkeit untersucht werden können. Wissenschaftlich fundiert, aber immer nah am Alltag – no highbrow.

 

Pressekontakt:
Margarete Schwind T: 0171 991 7714, E-Mail: ms@nullschwindkommunikation.de