Präsentation der Ersteinspielung auf CD und Preview des Dokumentarfilms Der Künder im Rahmen der Festlichkeiten 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland JLID

Berlin, 4. Oktober 2021.- Eine der seltenen Überraschungen im Musiktheaterrepertoire: Der komponierende ungarisch-amerikanische Orchesterleiter Antal Doráti, der als Operndirigent eher selten in Erscheinung getreten ist, fand bei dem Philosophen Martin Buber, von dem nur ein einziges Werk für die Bühne existiert, 1984 das Libretto für eine Oper: Aus Bubers Mysterienspiel Elija wurde bei Doráti Der Künder. Beide Autoren kreisen um jüdische Traditionen, jüdisches Selbstverständnis, Israel, Gott und den Frieden. Dabei sind sie sich im realen Leben nie begegnet!

Am 16. Dezember 2021 um 19 Uhr ist im Jüdischen Museum Berlin erstmals zu sehen und zu hören, was aus Bubers Elija geworden ist.

Reinhold Jaretzky hat einen Dokumentarfilm über das Werk, seine Schöpfer und Interpreten gedreht.

Film, Opernpartitur und Hintergrundinformationen sind Diskussionsgrundlage für ein Roundtable mit:

Prof. Dr. Micha Brumlik, Erziehungswissenschaftler und Publizist
Dr. Gesine Palmer, Judaistin, Berlin
Dr. Barbara Schäfer-Siems, Judaistin. München
Dr. Reinhold Jaretzky, Autor und Regisseur

Moderation: Harald Asel, rbb Inforadio Kultur und Dr. Martin Fischer-Dieskau, Dirigent und Initiator der Gesamtproduktion 

 

Pressekontakt:
Margarete Schwind, E-Mail: ms@nullschwindkommunikation.de, T: 09391 91 331 91, 030 31 99 83 20 und 0171 991 77 14