Was für ein Wunder. James Noëls erster Roman erscheint auf Deutsch

Trier, im September 2019 – Port-au-Prince, 12. Januar 2010, Tag des verheerenden Erdbebens in Haiti. Ein Überlebender, der sich Bernard nennt, begegnet Amore, einer Neapolitanerin, die für eine NGO arbeitet. Liebe auf dem ersten Blick. Um dem Chaos zu entkommen, schlägt Amore ihm eine Reise nach Rom vor.

Ein poetischer Roman voll bissigem Humor über Liebe, Sex, Verwirrung, Irrsinn und die absurden Seiten der internationalen Hilfe in einer rhythmisch, magisch kreativen Sprache, der seinen Titel zu recht trägt.

„James Noël legt einen Erstlingsroman vor, in dem die Erde und die Körper beben. Beißend und verstörend.“ Sophie Pujas, Le Point

James Noël
Was für ein Wunder
Softcover, ca. 130 Seiten
ca. 12 Euro
Litradukt Verlag, Trier
ISBN 978-3-940435-32-3 

Der Autor
James Noël, geboren 1978 in Hinche, Haiti, wurde durch das kreolische Gedicht Bon nouvèl, ins Französische übertragen von Georges Castera und vertont von Wooly Saint-Louis Jean, praktisch über Nacht berühmt. Dank Gedichtbänden wie Poèmes à double tranchant (2005), Le sang visible du vitrier (2009) oder Le Pyromane adolescent (2013) gehört er heute zu den wichtigsten Gegenwartslyrikern Haitis. Im Januar 2018 schrieb er einen vielbeachteten offenen Brief an Donald Trump, nachdem dieser u. a. Haiti als „shithole country“ bezeichnet hatte. Im selben Jahr erschien bei Litradukt unter dem Title Die größte der Raubkatzen eine Auswahl seiner Gedichte in einer zweisprachigen Ausgabe. Was für ein Wunder (Belle merveille) ist sein erster Roman.

Die Übersetzerin
Rike Bolte, promovierte Literaturwissenschaftlerin, lehrt lateinamerikanische, spanische und frankophone Literaturen und Kulturen. Sie ist Mitbegründerin des Poesiefestivals Latinale. Zu den von ihr übersetzten Autoren zählen neben James Noël Nora Gomringer, Lina Meruane, Francisco Umbral und Angélica Gorodischer. Sie leitet regelmäßig Übersetzungsworkshops.

Der Verlag
Der litradukt-Verlag, gegründet 2006, seit 2012 in Trier ansässig, ist der einzige deutsche Belletristikverlag mit Schwerpunkt auf haitianischer Literatur. Litradukt hat Autoren wie Georges Anglade, Louis-Philippe Dalembert, Kettly Mars, Emmelie Prophèt, Lyonel Trouillot und Gary Victor in Erstübersetzungen herausgebracht und mehrere erfolgreiche Lesereisen veranstaltet. Litradukt-Autoren waren mehrfach auf Bestenlisten (Krimibestenliste der ZEIT, Litprom-Bestenliste Weltempfänger) vertreten.

Weitere Informationen auf der Verlagswebsite und unter folgenden Links:
Rezension Die größte der Raubkatzen von Cornelius Wüllenkemper, Süddeutsche Zeitung
Porträt des Autors mit Werkverzeichnis (auf Französisch)
Interview mit James Noël (auf Französisch)

 

Pressekontakt:
Margarete Schwind T: 030 31 99 83 20, 0171 991 7714, E-Mail: ms@nullschwindkommunikation.de