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Am 8. April 2016 erschien Anthony Phelps Klassiker „Wer hat Guy und Jacques Colin verraten?“ erstmals auf Deutsch im Litradukt-Verlag. Auf einer Lesereise stellt der Autor seinen Roman, der verdrängte Erinnerungen an die verheerende Diktatur in Haiti in den Fokus rückt, vor.

Wann: 30. Mai 2016, 19.00 Uhr

Wo:  Institut Français, Schillerstr. 11, 55116 Mainz, Tel: 06131 282290

Veranstaltet vom Romanischen Seminar der Universität in Zusammenarbeit mit dem Institut Français. Die Lesereise wird unterstützt von der Vertretung der Regierung von Québec in Berlin (http://www.international.gouv.qc.ca/de/allemagne)

Der Autor
Anthony Phelps, geboren 1928, Schriftsteller, Journalist und bildender Künstler, kann als lebender Klassiker Haitis gelten. Sein literarisches Werk umfasst etwa dreißig Bücher, darunter das Kultbuch Mon Pays que voici (1968), eine lyrische Hymne an sein Heimatland, sowie die Romane Moins l’infini (Paris, Les Éditeurs Français Réunis, 1973, überarbeitet unter dem Titel Des fleurs pour les héros, Paris, Le temps des cerises, 2013, deutsch Denn wiederkehren wird Unendlichkeit, Berlin, Aufbau-Verlag, 1976) und La contrainte de l’inachevé (Montreal, Leméac, 2006). Dies erschien 2015 im litradukt-Verlag auf Deutsch unter dem Titel Der Zwang des Unvollendeten . Dazu die Süddeutsche  Zeitung : Ein „funkelndes Kaleidoskop der verschiedenen Einflüsse der haitianischen Literatur“ . Wer hat Guy und Jacques Colin verraten erschien im Original 1973 unter dem Titel Mémoire en Colin Maillard.  Der Roman wurde 2015 von Le temps des cerises, Paris, in einer überarbeiteten Fassung neu aufgelegt. Anthony Phelps erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter zweimal den Preis der Casa de las Americas. Im Frühjahr 2014 hielt er sich im Rahmen des Projekts Kreyol, die Kultur des Widerstandes in der Karibik in der Künstlervilla Waldberta bei München auf.

Pressekontakt: 
Margarete Schwind, E-Mail: ms@nullschwindkommunikation.de, Telefon: (030) 31 99 83 20