Künstliche Intelligenz bedroht Freiheit und Denken:  Ein Weckruf für neues Denken und eine neue Aufklärung

Berlin, im August 2021 – Haben Sie sich schon mal gefragt, warum heute, wo das frei verfügbare Wissen nie größer war, immer mehr Menschen gegen offenkundige Fakten protestieren? Warum gerade heute statt des Wissens die Dummheit zu wachsen scheint? Und warum dieselbe digitale Technologie, die uns über den ganzen Globus direkt miteinander verbindet, zu Absonderung, Vereinzelung und zur Spaltung der Gesellschaft führt? Die Antworten auf diese Fragen erfordern eine Analyse der Künstlichen Intelligenz, der mächtigsten Technologie, die Menschen je erfunden haben.

Was wir von Künstlicher Intelligenz erwarten dürfen und was wir heute tun müssen, damit wir morgen noch selbstbestimmt leben können – davon handelt dieses Buch:

Matthias Pfeffer
Menschliches Denken und Künstliche Intelligenz.
Eine Aufforderung.
Dietz Verlag 2021, ca. 160 Seiten, ca. 18,00 Euro
ISBN 978-3-8012-0617-8
Erscheint Mitte Oktober

Wie konnte aus dem großen Freiheitsversprechen des Internets ein Freibrief für marktbeherrschende Plattformunternehmen werden, die auch Verleumdung, Hass und Desinformation verbreiten? Die großen Digitalkonzerne konnten ungehindert ein unvergleichlich profitables Geschäftsmodell etablieren, das die Fähigkeit besitzt, die Demokratie zum Überwachungskapitalismus zu transformieren. Inzwischen ist klar: Künstliche Intelligenz ist die entscheidende Hochrisikotechnologie des 21. Jahrhunderts. Weil sie die Demokratie ebenso wie die Freiheit und das Denken bedroht.

Das Buch ist ein Weckruf. Ein Plädoyer für die Wiederentdeckung eines umfassenden Begriffs der Vernunft in Zeiten Künstlicher Intelligenz. Was zugleich eine schonungslose Kritik der technischen und ökonomischen Macht erfordert. Denn das Gerede von der Überlegenheit der Künstlichen Intelligenz führt in die Irre, weil sie menschliches Denken nur nachahmt. Das Buch ist zugleich eine Kritik der postmodernen Vernunftkritik.  Denn zur Lösung der Zukunftsprobleme ist das umfassende, vielfältige Vermögen erforderlich, das den Homo Sapiens auszeichnet, nicht die Anrufung des „Anderen der Vernunft“ , wie sie heute modisch geworden ist.

Das Fazit des Autors: „Wir brauchen nicht so sehr eine Digitalisierung der Vernunft, als eine vernünftige Gestaltung des Digitalen. Und eine politische Vernunft, die der weiteren Entwicklung Künstlicher Intelligenz die Leitlinien und die Ziele vorgibt. Eine Renaissance kritischen Denkens wird notwendig. Dazu muss eine neue Aufklärung her! Nur so kann diese gewaltige zweite industrielle Revolution menschlich gelingen.“  

Matthias Pfeffer, geb. 1961, freier TV-Journalist, Produzent und Philosoph, war 20 Jahre Geschäftsführer und Chefredakteur von FOCUS TV, hat zahllose TV-Formate entwickelt und produziert. Er hat sich viele Jahre mit KI befasst und darüber geschrieben. Sein letztes Buch »Prinzip Mensch, Macht Freiheit und Demokratie im Zeitalter Künstlicher Intelligenz« (mit Paul Nemitz) schaffte es auf die Shortlist „Das Politisches Buch“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Pfeffer lebt in Berlin und München.

 

Pressekontakt
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